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Termine 2019 | 2020

SCHULBAU Salon & Messe: Frankfurt a. M. 27.-28. November 2019

Stuttgart 19.-20. Februar 2020 | Berlin 09.-10. September 2020 | Hamburg 25.-26. November 2020

SCHULBAU Salon kompakt: Düsseldorf 23. April 2020

Am Eröffnungstag der SCHULBAU in Berlin steht eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „Gute Schule schnell gebaut?!" auf unserem Programm! Das sind Ihre Teilnehmer*innen im Überblick.

Gute Schule schnell gebaut? Auf der SCHULBAU in Berlin stellen sich die Teilnehmer*innen unserer Podiumsdiskussion genau dieser Frage. Mit auf der Bühne sind unter anderem

  • Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin
  • Dr. Hermann Budde, Vorsitzender des Landesbeirats Schulbau, Berlin
  • Stefanie Remlinger, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin
  • Martin Gessert, Geschäftsführender Gesellschafter h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart
  • Christian Wegerer, PPAG architects, Wien

Moderiert wird die Diskussion von unserer Tagesmoderatorin Anneke von Holst von super cetera – Strategien für urbane Perspektiven, Berlin. Das sind Ihre Teilnehmer*innen im Überblick (weitere Infos folgen).

Mit auf dem Podium...

Der Architekt Martin Gessert studierte an der RWTH Aachen und der ETH Zürich. Bevor er 1998 gemeinsam mit Albrecht Randecker das Büro h4a Gessert + Randecker Architekten BDA (heute h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH) gründete, war er als Mitarbeiter unter anderem bei Auer + Weber + Partner, Stuttgart, tätig. 2004 wurde Gessert in den BDA berufen. Seit 2012 ist Martin Gessert auch als Preisrichter tätig. Mehr unter www.h4a-architekten.de.

Martin Gesserts Standpunkt zum Thema serielles Bauen: Es überwiegen die Chancen. Der modulare Schulbau bietet den Vorteil, dass nach einer intensiven Planungsphase sehr schnell und auch sehr wirtschaftlich gebaut werden kann. Für die Kommunen reduziert sich dabei gleichermaßen der Betreuungs- und Abstimmungsaufwand bei der Erstellung von Modulschulen.

Mit Bezug zum Standort ergeben sich unter Berücksichtigung standortbezogener Kriterien immer wieder individuelle Modifikationen je nach Grundstück. Die Schulen werden an die Standorte angepasst (beispielsweise bei der Erschließung oder der Grundrissfigur) und die Freianlagen individuell geplant.

Dr. Hermann Budde ist Vorsitzender des Landesbeirats Schulbau, Berlin. Er hat eine langjährige Erfahrung im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg als Leiter des Referates für Schulentwicklungsplanung und Schulbauangelegenheiten. Davor war er im Institut für Schulentwicklungsforschung Dortmund und bei der Senatsverwaltung für Schulwesen Berlin tätig. Dr. Budde wirkt in verschiedenen Kommissionen zur Entwicklung des Schulwesens angesichts des demografischen Wandels mit.

Christine Edmaier ist seit 2013 Präsidentin der Architektenkammer Berlin. Zuvor war sie als Vizepräsidentin und als Vorsitzende des BDA Berlin aktiv. Seit 1992 führt sie ihr Büro für Architektur und Städtebau mit Schwerpunkten Wettbewerbe, Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie städtebauliche Gutachten. Mit zwei Kolleginnen gründete sie 2015 die ARGE S.E.K. Architektinnen. Zudem übernahm sie Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. Mehr zur Architektenkammer Berlin, www.ak-berlin.de

Christine Edmaiers Standpunkt zum Thema: „Die extrem hohe Bautätigkeit sowohl im Wohnungs- und Gewerbebau, als auch in der öffentlichen Infrastruktur und insbesondere im Bau von Schulen und Kindertagesstätten, führt im Raum Berlin und anderen Ballungszentren zu deutlichen Engpässen in allen Bereichen. Die Kolleginnen und Kollegen erhalten derzeit von Fachhandwerkern und Baufirmen Ausschreibungsergebnisse mit teilweise exor-bitanten Preiserhöhungen jenseits aller Erwartungen. Auch die Begleitung der Bau- und Planungsprozesse in den zuständigen Behörden stößt in dieser überhitzten Situation an Grenzen. Der Ruf nach einfachen Lösungen birgt jedoch ebenfalls Gefahren in sich; denn wir sind als Planende dafür verantwortlich, langfristig sinnvolle und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten, und diesen einmaligen Investitionsschub für eine Qualitätsoffensive zu nutzen."

Als Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin nimmt Stefanie Remlinger an der Diskussion teil. Die studierte Diplom-Kulturwirtin und Sprecherin für berufliche Bildung und Bildungsfinanzierung sowie für Haushaltspolitik, vertritt die Fraktion in den Ausschüssen Bildung, Jugend und Familie und dem Hauptausschuss. Ihr Engagement richtet sich auf den schulischen Erfolg aller Kinder und Jugendlichen in Berlin.
Stefanie Remlingers Standpunkt: „Mit unserem Ideenwettbewerb, der architektonische Vielfalt und kleine Architekturbüros zulässt, konnten wir uns nicht bei unseren Koalitionspartnern durchsetzen. Aber wir begleiten intensiv die drei Berliner Schulneubauten aus Holz und setzen uns dafür ein, dass das Land Berlin das Bauen mit dem nachhaltigen Baustoff Holz stärker fördert. Die Modulbauweise erlaubt eine wesentlich schnellere Fertigstellung." Mehr unter www.stefanie-remlinger.de und www.gruene-fraktion-berlin.de.

Christian Wegerer (*Linz) absolvierte sein Architekturstudium an der TU Graz und an der Incheon International University Südkorea. Er hatte Mitarbeiten in Architekturbüros in Linz, Graz, Brüssel und ist seit 2014 Teammitglied bei PPAG architects Wien. Aktuell ist Christian Wegerer Projektleiter für die Schule an der Allee der Kosmonauten in Berlin. PPAG architects wurde 1995 von Anna Popelka und Georg Poduschka gegründet. PPAG ist nicht spezialisiert und bearbeitet bewusst das gesamte Feld der Architektur. Schwerpunkte haben sich in den letzten Jahren im Wohn- und Bildungsbau ergeben. Vorwiegend in Wien tätig, bearbeitet PPAG zuletzt auch Projekte in Deutschland und Norwegen.

Christian Wegerers Standpunkt zum Thema: "Gerne schnell aber qualitätvoll und innovativ. Die Notwendigkeit, in kurzer Zeit sinnvolle und gute bauliche Strukturen zu errichten, kennen wir aus der Vergangenheit. Meist war das der Wohnbau und oft war dabei die Schnelligkeit auch der Motor für Innovation, die wir heute noch gutheißen. Diese Erfahrung auf den nun dringend notwendigen Raum für die Bildung der zukünftigen Generation umzulegen, mit Erfahrung und Mut zur Innovation auszustatten, könnte der Weg zur guten Schule sein. Innovative pädagogische Systeme, innovativer Raum, innovative Bauweise, innovativer Städtebau. Die Schnelligkeit soll sich dabei aber nicht nur aus der Bauzeit schöpfen, sondern auch aus den Entscheidungsprozessen." Mehr unter www.ppag.at.

Die Podiumsdiskussion "Gute Schule schnell gebaut?!" findet am Eröffnungstag, den 11. September 2019 von 11.30 bis 12.30 Uhr auf der SCHULBAU-Bühne in Berlin statt.



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