München - Hamburg, 21. November 2017. Der diesjährige Internationale SCHULBAU Salon und Messe für den Bildungsbau in München bot den intensiven Austausch mit Architekten, Innenarchitekten und Fachplanern, den Kommunen, Behörden und privaten Investoren, Schulleitungen und Pädagogen. Insgesamt 1.600 Besucher kamen der Einladung zum Netzwerken im MVG Museum nach. Für die hochaktuellen Informationen, die für guten Schulbau unerlässlich sind, interessierten sich nicht nur die Münchner und Bayern, die stark vertreten waren, sondern auch sehr viele Besucher und Aussteller aus Österreich, der Schweiz und Frankreich.

Speed-Dating und Netzwerken in charmanter Atmosphäre
An den 60 Aussteller-Ständen und auf der DesignInsel konnten sie sich zu den Produkten und Neuheiten aus erster Hand für ihre aktuellen Projekte beraten lassen. Gezeigt wurde alles, was für die besondere Bauaufgabe Bildungsbau benötigt wird – von der Fassade und ihrem Sonnenschutz, den Fenstern und Türen über den Innenraum bis zur Außenraumgestaltung, von der Akustik über den Brandschutz, die Bodenbeläge, das Licht und die Sanitärausstattung, die Sicherheitstechnik, Klima, Heizung und Lüftung bis hin zu Möblierung, Leitsystemen und Präsentationsflächen. Erste beliebte Anlaufstelle war das Speed-Dating am Eröffnungstag, bei dem alle interessierten Besucher einen halbstündigen geführten Aussteller-Rundgang erhielten.

Architekten-Slam…
Die pointierte Vorstellung verschiedener Bildungsbauten in kurzer Zeit zog viele Besucher an und es fiel gar nicht so leicht, einen Sieger zu küren. Zum Architekten-Slam eingeladen hatten die Veranstalter vier Hochbau- und ein Landschaftsplaner aus München und Bayern.
     Aus der schulischen Realität und mit dem Herzen sprach die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) Simone Fleischmann und überzeugte beim Publikum. Weiteres Highlight am ersten Tag war die Podiumsdiskussion über „Die Reform zum neunstufigen Gymnasium und ihre Auswirklungen auf die Bestandsschulen“, in der Staatssekretär Georg Eisenreich, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, und weitere hochkarätige Schulbau Experten angeregt nach umsetzbaren Lösungen suchten.

…und hochkarätige Vorträge und Diskussionen
Am zweiten Tag wurde das Thema „Schule im Quartier: Verdichtung als Potenzial“ auf der Bühne intensiv und anschließend weiter in den Gängen diskutiert. Professorin Dr. Angela Million, Leiterin des Fachgebietes Städtebau und Siedlungswesen an der Technischen Universität Berlin, appellierte in ihrem Impulsvortrag, dass Verdichtung nicht zwangsläufig zu kompakteren Bauten führen muss, sondern andere bauliche Reserven oder auch öffentliche Räume mitgenutzt werden können und müssen.
      Begleitet wurde die Messe von einem umfangreichen Vortrags- und Workshop-Programm. Die Themenvielfalt reichte von Ausschreibungshilfen über Trinkwasserhygiene bis hin zu Modulbauten und nachhaltiger Schulgebäudesanierung. Reinhard Eberl-Pacan aus Berlin präsentierte, wie innovative Brandschutzkonzepte für Ganztagsschulen aussehen können. Über den direkten Zusammenhang von Raumklima und Lernerfolg sowie bedarfsgeführte Automation referierte Professor Dr. Michael Krödel von der Hochschule Rosenheim.


Aus der Praxis
Auch der öffentliche Erfahrungsaustausch dreier Schulleitungen zum „Münchner Lernhauskonzept“ zog die Besucher an die Bühne und bot jede Menge Impulse für weiterführende Gespräche. Georg Brennecke von Henning Larsen Architects, Kopenhagen/München, und Jan Hertel von v-architekten, Köln, stellten ihre hochinteressanten Planungsbeispiele zur Pausenhalle vor und wie diese zum Multitalent wird.

Ausblick SCHULBAU Salon 2018
In 2018 findet der SCHULBAU Salon und der Messe für den Bildungsbau erneut in Hamburg (07. und 08. Februar) sowie erstmals in Berlin (12. und 13. September) und in Frankfurt am Main (28. und 29. November) statt.
Alle aktuellen Informationen finden Sie unter www.schulbau-messe.de

 

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