Hamburg, 25. September 2017. Das auf die Metropolen Köln und Düsseldorf abgestimmte SCHULBAU Messeprogramm zog insgesamt 1.688 Besucher an beiden Veranstaltungstagen an. Ihnen wurde ein dichtes, anspruchsvolles Programm geboten, das hochaktuelle Themen wie Digitalisierung, Inklusion und Ganztagsbetreuung aufgriff, einen kurzweiligen Architekten Slam anbot sowie ein kostenloses Planungscafé, in dem sich interessierte Schulleitungen und Pädagogen informell beraten lassen konnten. 60 nationale und internationale Aussteller präsentierten den Fachbesuchern ihre Produktinnovationen für die besondere Bauaufgabe Bildungsbau. Die Palette reichte von Akustikelementen, Brandschutz über Innenraumausstattung und Schulmöblierung, Lüftung und Klimatisierung bis zu Spielgeräten und Systembau.

Herausforderungen schnellstmöglich umsetzen
„Wir wollen nicht nur Schulen bauen, sondern Lebensräume“, beschrieb die Kölner Schuldezernentin Doktor Agnes Klein zur Eröffnung der zweitägigen SCHULBAU Messe den hohen Anspruch ans pädagogische Bauen. „Wir brauchen Flächen, gute pädagogische Konzepte und eine gute Bauqualität für die vielen Schulen, die geschaffen werden müssen.“
      Am zweiten Tag stand der Schulbau in Düsseldorf im Fokus. Der Düsseldorfer Stadtdirektor Burkhard Hintzsche referierte über die geplanten Investitionen für den Ausbau sowie die Sanierung und Modernisierung von Düsseldorfer Schulstandorten. Florian Dirszus, Leiter Gesamtstädtische Koordination von schulischen Hochbaumaßnahmen und stellvertretender Leiter des Schulverwaltungsamtes Düsseldorf, informierte, in welche aktuellen und zukünftigen Bauprojekte investiert wird.


Spritziger Dialog, nachhaltige Konzepte
Der spritzige Dialog von Judith Kusch und Jens Mayerle vom Kölner Büro 3pass Architektinnen und Stadtplaner überzeugte inhaltlich und darstellerisch beim Architekten Slam, zu dem fünf Hochbau- und ein Landschaftsplaner eingeladen waren. Beispielgebende Bildungsbauten, die für ihre Nachhaltigkeit zertifiziert worden sind, stellte die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. vor, die seit 2017 Kooperationspartner der SCHULBAU Messen ist.

Internationalen Austausch nutzen
Der dänische Architekt Torben Østergaard, Partner im Büro 3XN/GXN, stellte als Beispiel für experimentelle Lernstrategien und Raumplanungen das Ørestad Gymnasium in Kopenhagen vor, das ganz ohne Klassen- und Lehrerzimmer auskommt und hatte anschließend noch viele Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

Exkurs zu Frankfurter Schul(bau)entwicklung
Welche Maßstäbe in Frankfurt am Main an den Schulbau gesetzt werden und wie viel Handlungsspielraum Architekten, Schulleitungen und die zukünftigen Nutzer dabei haben, erfuhren die Besucher von Monika Ripperger, Leiterin der Stabstelle Pädagogische Grundsatzplanung im Stadtschulamt und Harald Heußer, Architekt und Baudirektor im Hochbauamt der Stadt Frankfurt.
     Architekten und Fachplaner, Schulleiter, Behörden- und Institutionsvertreter, Investoren und Bauunternehmungen sowie die Aussteller nutzten im Palladium Köln die Möglichkeiten des nationalen und internationalen Austauschs. In den „Speed-Datings“, den geführten Aussteller-Rundgängen, kamen die Besucher am Eröffnungstag mit den Herstellerfirmen aus allen Branchen direkt ins Gespräch.

Ausblick: SCHULBAU Salon in München 2017 und 2018
Die nächste Station vom SCHULBAU Salon und der Messe für den Bildungsbau ist am 15. und 16. November 2017 in München. Hier finden Sie das Messeprogramm

Tickets mit Kollegen-Rabatt sind ab sofort erhältlich unter www.schulbau-messe.de.

In 2018 findet die Veranstaltung in Hamburg (07. und 08. Februar), in Berlin (12. und 13. September) sowie voraussichtlich in Frankfurt am Main (im November) statt. Alle aktuellen Informationen zu den SCHULBAU Messen und dem Magazin „SCHULBAU Bauen für Bildung“ finden Sie unter www.schulbau-messe.de


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