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Termine 2021

Hamburg 10.-11. Juni 2021   Düsseldorf 1. Juni 2021 (Salon SCHULBAU kompakt)  
Stuttgart 22.-23. September 2021   Berlin 24.-25. November 2021 
Frankfurt a. M. 8.-9. Dezember 2021

Die Zahl der Schüler*innen wird sich insgesamt bis 2030 gegenüber 2019 von 10,8 Mio. um 986.700 (9,2 Prozent) auf 11,7 Millionen erhöhen. Dies geht aus einem neuen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung der Zahl der Schüler*innen sowie der Absolvent*innen der Schulen für den Zeitraum 2019 bis 2030 hervor, den die Kultusministerkonferenz Anfang November vorlegte.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) rechnet mit einem Anstieg von rund 1 Millionen Schüler*innen bis 2030 in Deutschland. Der Anstieg in den ostdeutschen Flächenländern wird moderat ausfallen. Betrug die Schüler*innenzahl 2019 noch knapp 1,45 Millionen wird sie bis 2025 auf 1,52 Millionen stetig, wenn auch geringfügig, ansteigen, um dann bis 2030 ein Niveau von 1,48 Millionen zu erreichen.

In den westdeutschen Flächenländern steigt die Schüler*innenzahl von knapp 8,5 Millionen im Jahr 2019 um 836.900 (9,8 Prozent) kontinuierlich auf gut 9,3 Millionen im Jahr 2030 an. Die Schüler*innenzahl in den Stadtstaaten wächst jedoch in 2030 gegenüber 2019 erheblich an (15,1 Prozent) und wird durch ein kontinuierliches Wachstum gekennzeichnet. Im Jahr 2030 erreicht sie 918.000.

Für die Primarstufe wird ausgehend von 2,9 Millionen Schüler*innen im Jahr 2019 bis 2030 ein Aufwuchs um mehr als 237.000 (8,1 Prozent) auf etwas über 3,2 Millionen erwartet. Die Zahl der Schüler*innen in der Sekundarstufe I steigt bis 2030 bundesweit von circa 4,1 Millionen in 2019 um 631.000 (15,2 Prozent) auf etwa 4,8 Millionen. In der Sekundarstufe II bleibt die Schüler*innenzahl von 3,3 Millionen (2019) bis zum Jahr 2030 nahezu gleich (Anstieg um 2,3 Prozent).

Gegenläufiger Trend in den Berufsschulen

Wobei es auch gegenläufige Trends gibt: Während die Schüler*innenzahlen an den allgemeinbildenden Schulen moderat steigen (von 911.000 um 11,3 Prozent auf 1,0 Millionen), sinken im gleichen Zeitraum die Zahlen an den beruflichen Schulen geringfügig (Rückgang um 27.000 Schüler*innen um 1,1 Prozent auf 2,4 Millionen).

Die Zahl der Absolvent*innen und Abgänger allgemeinbildender Schulen wird von 2019 bis 2030 um drei Prozent von 795.000 auf 819.000 leicht ansteigen. An beruflichen Schulen wird die Zahl der Absolvent*innen und Abgänger zwischen 2019 und 2030 um fünf Prozent von 963.000 auf 916.000 zurückgehen.

Die Zahl der Absolvent*innen allgemeinbildender und beruflicher Schulen mit Fachhochschul- oder Hochschulreife wird sich von 424.000 um 1,5 Prozent auf 417.000 verringern. Der Rückgang in den westdeutschen Flächenländern beträgt voraussichtlich 4,9 Prozent. Mit einer Absolvent*innenzahl von 345.000 in 2019 gegenüber 328.000 in 2030 entspricht dies einem Umfang von 17.000 Personen.

In den ostdeutschen Flächenländern wird ein Anstieg von 47.000 im Jahr 2019 um 7.000 (14,2 Prozent) auf knapp 54.000 im Jahr 2030 erwartet. In den Stadtstaaten wird ein Anstieg auf 36.000 prognostiziert (plus 4.000 Absolvent*innen), der voraussichtlich 12,0 Prozent betragen wird.

Voraussichtlich 56.000 Abgänger*innen ohne Hauptschulabschluss werden 2030 die allgemeinbildenden Schulen verlassen, 4,5 Prozent (knapp 3.000) mehr als 2019 (53.000).

Hintergrund der Studie

Die Länder lehnen ihre Prognosemodelle an den jeweiligen landesspezifischen Strukturen des Bildungswesens an, die speziellen Ist-Zahlen und Quoten der letzten Jahre einbeziehen und bei der Modellanlage und Quotenfestsetzung die schon erkennbaren und voraussehbaren Trends und Entwicklungen mitberücksichtigt. Corona-Pandemie bedingte Auswirkungen auf die Übergänge (zum Beispiel teilweise unterbleibende Schulartwechsel wegen Sonderregelungen zum Vorrücken auf Probe) sind in der Modellrechnung nicht enthalten.

Die Vorausberechnung der Schüler- und Absolvent*innenzahlen bildet die Grundlage für die Lehrereinstellungsbedarfsrechnung in den Ländern. Diese ist für den Dezember 2020 geplant. Da hierzu noch keine Zwischenergebnisse vorliegen, lässt sich derzeit nicht einschätzen, ob die Ergebnisse anderer Studien von denen der Länder abweichen.



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