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Monika Ripperger ist Leiterin der Stabsstelle Pädagogische Grundsatzplanung im Stadtschulamt Frankfurt am Main. Auf unserer SCHULBAU war sie als Referentin über urbane Bildungsräume vor Ort und sprach mit uns über die Veranstaltung und die Relevanz von Erfahrungsaustausch.
 
Frau Ripperger, Sie sind nach Köln nun zum zweiten Mal als Referentin unserer SCHULBAU dabei. Was macht Formate wie dieses für Sie relevant?
 
Für Frankfurt ist es wunderbar, dass eine solche Messe vor Ort ist, weil wir dadurch viele Kolleginnen und Kollegen aus allen Ämtern der Stadtverwaltung erreichen konnten und auch die Schulleitungen und pädagogischen Fachkräfte. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch ist auf jeden Fall wertvoll, denn in einem Jahr passiert im Schulbau so viel. Uns geht es nicht nur um Hochbaulösungen, sondern auch darum, wie wir die Schulen gut mit dem Umfeld verzahnen können. Und das bedeutet einfach mehr als Unterricht: Wie können wir wissenschaftliche Erkenntnisse mit der konkreten Praxis und den baulichen Maßnahmen gut verbinden? Diese Aspekte zu bündeln, funktioniert bei der SCHULBAU finde ich sehr gut, das haben wir in anderen Veranstaltungen nicht so häufig.
 
Als Stadtschulamt ist es für uns interessant, dass Sie bei der SCHULBAU die verschiedenen Perspektiven der Pädagogik, Architektur, Ausstattung und Technik zusammenführen. Momentan verändern sich die Anforderungen an den Schulbau erheblich und um zu neuen Lösungen zu kommen, müssen die unterschiedlichen Ressorts zusammengebracht werden. Und dem geben Sie mit der SCHULBAU einen Raum, indem Sie diejenigen zusammenbringen, die tatsächlich mit den aktuellen Schulbauthemen konfrontiert sind oder Entscheidungen treffen. Auf diese Weise werden Lösungen präsentiert und Wissen und Erfahrungen geteilt, und das macht es natürlich interessant.
Verbesserungsvorschläge sind willkommen: Was hat Ihnen gefehlt?
 
Was ich sehr bedauert habe ist, dass Referenten von der wissenschaftlichen Seite kurzfristig ihren Beitrag absagen mussten. Die braucht es auf jeden Fall, weil wir uns natürlich immer auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen. Wir bauen schließlich für viele kommende Jahre und da brauchen wir natürlich auch die Forschungsseite, um Schulbau zukunftsfähig gestalten zu können. Für die kommende Veranstaltung in Frankfurt würden wir uns noch wünschen, mehr ausgesuchte Best-Practice-Projekte aus unserer Stadt präsentieren zu können.
Was nehmen Sie mit an den Arbeitsplatz?
 
Durch den Erfahrungsaustausch mit Ämtern und Schulleitungen sind wir jetzt ein Stück reicher. Es war toll zu sehen, wie es andere machen und das schätze ich an dem Format. Daher würde ich mich auch freuen, wenn bei den kommenden Messen wieder soziale Projekte wie das Schulbauprojekt der Franziskanischen Gemeinschaft aus Brasilien eingebunden werden, denn es ist sehr spannend zu sehen, wie Bildung und Schulbau in anderen Ländern auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen organisiert wird.


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