Am zweiten Tag, 13. September 2018, der Berliner SCHULBAU erfahren die Besucher, wie sich pädagogische Anwendungen der Digitalisierung in der Praxis anwenden lassen. Mit zwei Lehrerinnen, einem Lehrer sowie einer Projektleitung berichten erfahrene Experten direkt aus ihrem Alltag. Die Moderation übernimmt Anneke Holz von super cetera – Strategien für urbane Perspektiven, Berlin.

Mit Ihr im Gespräch auf der Bühne sind:

Regina Schulz ist Lehrerin am Gymnasium Grootmoor in Hamburg für die Fächer Englisch und Geschichte (bilingual); sie ist Mitglied der schulinternen Projektgruppe „Digitales Konzept“. Für die Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg entwickelt sie im Team digitale Unterrichtsbausteine. Schulz arbeitete bereits zur Digitalisierung in schulischer Praxis bei pisa4u und der werkstatt.bpb. Sie unterrichtete an der Jürgen-Fuhlendorf-Schule, die für das Lehrer*innen-Kollegium iPads eingeführt hat und konzipierte interaktive Unterrichtsmaterialien für den bilingualen Geschichtsunterricht in Kooperation mit der Universität zu Köln.

Martin Fugmann begann seine Tätigkeit im Schuldienst als Lehrer für die Fächer Englisch und Musik. Er leitete das Gymnasium Horn Bad Meinberg bevor er als Schulleiter an die German International School Silicon Valley wechselte. Seit August 2016 ist er Schulleiter am Evangelisch Stiftischen Gymnasium in Gütersloh, in dem alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 seit dem Jahr 2000 bereits mit eigenen Laptops im Unterricht arbeiten. Fugmann ist Leiter des Projektes eSchool21/NERDL, einem Lernmanagementsystem für Schulen, das an der German International School of Silicon Valley dem ESG und weiteren Pilotschulen entwickelt und erprobt wird.

Miriam Gronert ist Gymnasiallehrerin und unterrichtet an der Gesamtschule im Gartenreich in Oranienbaum-Wörlitz die Fächer Biologie und Chemie. Seit mehreren Jahren ist sie auf nationaler und internationaler Ebene mit Kolleginnen und Kollegen vernetzt, die sich als Vorreiter beim Einsatz von digitalen Medien in der Bildung sehen. Sie führt Fortbildungen zu digitalen Tools und Arbeit mit digitalen Medien im (naturwissenschaftlichen) Unterricht durch und versucht bei ihren Schülerinnen und Schülern die Kompetenzen für das 21. Jahrhundert zu trainieren. Beim Game-based Learning setzt sie unter anderem Geocaching, Actionbound oder Minecraft/ Minetest ein. Im letzten Jahr wurde sie mit ihren Schülern für das Unterrichtsprojekt „Minecraft und Meer“ (ausgeschrieben vom Wissenschaftsjahr) ausgezeichnet.

Miriam Asmus ist seit 2005 für LIFE – Bildung Umwelt Chancengleichheit – e.V. im Bereich eLearning und Entdeckendes Lernen tätig und seit 2016 als Bereichsleiterin für den Arbeitsschwerpunkt „Schulentwicklung“ verantwortlich. Hier ist sie unter anderem zuständig für die Begleitung von Schulen bei der Schulentwicklung im Rahmen des Berliner Bonusprogramms. Sie hat als Bereichsleiterin ein Team von Expertinnen aufgebaut, die in den Schulen Veränderungsprozesse anstoßen und begleiten. Seit 2010 konzipierte sie vier Lernwerkstätten an Berliner Grundschulen von denen sie zwei pädagogisch begleitete.

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