Die Stadt München zeichnet mit dem Schulpreis allgemeinbildende und berufliche Schulen aus, die mit ihren beeindruckenden pädagogischen Leistungen Vorbildfunktion für andere Schulen haben. Bei der diesjährigen Preisvergabe im Rahmen des 5. Münchner Ganztagsbildungskongresses wurde die Anita-Augspurg-Berufsoberschule für Sozialwesen mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Als beste Schule des Wettbewerbs erhält die Städtische Anita-Augspurg-Berufsoberschule für Sozialwesen den Hauptpreis in Höhe von 12.000 Euro. Mit dem Münchner Schulpreis möchte die Landeshauptstadt Anreize für eine fortschrittliche Schul- und Unterrichtsentwicklung geben. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

„Ich freue mich, dass die Stadt München mit der Städtischen Anita-Augspurg-Berufsoberschule erneut einen würdigen Preisträger gefunden hat“, sagte die Münchner Bürgermeisterin Christine Strobl. „Die individualisierten Förderangebote der Lehrkräfte für die Schülerinnen und Schüler sind die Basis für die erfolgreiche eigenverantwortliche Lernatmosphäre.“

Stadtschulrat Rainer Schweppe lobte das Konzept der Gewinnerschule: „Besonders beeindruckt haben mich das vorbildliche Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie die Lernatmosphäre an der Städtischen Anita-Augspurg-Berufsoberschule. Die jungen Frauen und Männer arbeiten auch nach dem Unterricht in freiwilligen Lerngruppen und Arbeitskreisen zusammen. Die Türen der Schule stehen ihnen dafür bis spät am Abend offen, außerdem werden sie von den Lehrkräften tatkräftig unterstützt. Die schuleigene Kita ermöglicht jungen Eltern, sich eine berufliche Perspektive aufzubauen.“

Auch die Grundschule am Winthirplatz, die den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Platz erreichte, wurde nicht zuletzt für die Erziehung von Kindern zur Selbstverantwortlichkeit gelobt. Das gilt auch für die drittplatzierte Mittelschule an der Wittelsbacher Straße, die hierfür 8.000 Euro erhält. Alle Münchner Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft konnten sich für den Münchner Schulpreis bewerben. Eine Jury aus Vertretern des Stadtrats und Experten aus Wissenschaft und Bildung sichtete die eingegangenen Unterlagen und besuchte dann auch die in die sechs in die Endauswahl vorgerückten Schulen.

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